Berufsorientierungskonzept der VZG

Präambel

Die VZG ist ein Kompetenzzentrum zur Berufs- und Studienorientierung. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern anhand ihrer Wünsche und persönlichen Kompetenzen ihre Lebensplanung aus der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu gestalten. Die Schule unterstützt sie dabei in enger Abstimmung mit den Eltern und außerschulischen Partnern.

Ausgangslage

Die Von-Zumbusch-Gesamtschule hat ihren Betrieb als fünfzügige Gesamtschule im Schuljahr 2012/2013 aufgenommen.
In der Kommune Herzebrock-Clarholz ist die neue Gesamtschule die einzig weiterführende Schule am Ort und es können alle Bildungsabschlüsse (HA 10: Hauptschulabschluss, FOR: Fachoberschulreife, FOR-Q: Qualifikation OS; Fachhochschulreife; Abitur) in der Kommune direkt erworben werden.
Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ist eine wirtschaftlich vielfältige Gemeinde mit einem breiten Spektrum mittelständischer Betriebe. Ein Schwerpunkt liegt dabei im gewerblich-technischen Bereich. Die Von-Zumbusch-Gesamtschule ist für viele Betriebe ein wichtiger Ansprechpartner bei der Gewinnung von Nachwuchskräften für das eigenen Unternehmen. Ebenso bieten die heimischen Betriebe den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten. Daher kommt dem Berufsorientierungskonzept der VZG ein besonderer Stellenwert zu.
Außerdem gibt es enge Beziehungen zu außerschulischen Partnern (z.B. Arbeitsagentur, FARE, Berufskollegs,…), die die Schule bei der Umsetzung ihres Berufsorientierungskonzept unterstützen.
Berufsorientierung ist in der heutigen Zeit ein lebenslanger Prozess und verlangt von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität, Anpassungsbereitschaft und eine lebenslange Orientierung an den Bedürfnissen des aktuellen Arbeitsmarktes.

Ziele

Die Von-Zumbusch-Gesamtschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern Qualifikationen und Strategien für eine gelingende und individuelle Berufswahlentscheidung.
Wir bereiten unsere Schülerschaft durch geeignete theoretische und praktische Maßnahmen auf die Arbeitswelt vor. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler eigene Kriterien zu ihrer individuellen Berufswahl herausfinden und sich dem erweiterten neuen Berufswahlspektrum stellen.
Wir nehmen unseren Erziehungsauftrag ernst, alle Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg zu unterstützen, indem wir ihr Selbstvertrauen stärken und die entsprechenden Genderinteressen berücksichtigen.
Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Berufswahlorientierung seitens der Schule befähigt, eigene Entscheidungen selbstverantwortlich zu treffen und damit erste Lebensschritte eigenständig zu gehen.
In dem gesamten Prozess ist es uns wichtig, alle unterstützenden Personen und Institutionen in das Berufsorientierungskonzept einzubeziehen. Das sind u.a. die Eltern als einflussreichste Berater der Schülerinnen und Schüler, die Berufsberatung, die Betriebe, die berufsbildenden und die weiterführenden Schulen und andere außerschulische Einrichtungen.
Die VZG koordiniert und bündelt dabei die Interessen und Wünsche der einzelnen Handlungsträger und bindet sie in das Gesamtkonzept ein.

Jahrgang

Baustein

Zeit/Hinweise

8

Elternabend zur Berufsorientierung
Berufswahlpass der VZG Ausgabe & Einführung zu Beginn des 2. Halbjahres
WL: Berufswahlvorbereitung Block zu Beginn des zweiten Halbjahres
D: Thema Bewerbung mit KA
Potenzialanalyse
Berufsfelderkundungen (3 Tage je ca. 6 Stunden) erster Mittwoch im März
Girls&Boys-Day (freiwillig) Ende April
Klassenfahrt unter dem Aspekt „Förderung von Schlüsselqualifikationen“ im vierten Quartal
9 zweiwöchiges Orientierungspraktikum D.h., der Schwerpunkt der Praktikumsplatzwahl liegt auf einem bestimmten Berufsfeld und nicht auf einem konkreten Beruf.
Beginn Mi in der dritten Woche vor den Herbstferien, bis zum Mi in der letzten Woche vor den Herbstferien.
zwei Tage Vor- und Nachbereitung Vorbereitung: Mo und Di vor Beginn des Praktikums; Nachbereitung: Do und Fr nach dem Praktikum
D und E: Unterrichtseinheiten zum Thema Beruf/Bewerbung zeitlich an das Orientierungspraktikum angepasst
zweiwöchiges Betriebspraktikum zwei Wochen vor den Osterferien; Vor- und Nachbereitung im WL-Unterricht
Neigungsfach Wahl durch SuS unter BO-Aspekten

10

Neigungsfach Wahl durch SuS unter BO-Aspekten

freiwilliges Praktikum in den Ferien (ggf. Freistellung von der Schule für max. eine Woche)

Infoveranstaltung der Berufskollegs

Aufbau der Praktikumsmappe

1. Portrait des Praktikumsberufes

  • Aufgaben und Tätigkeiten
  • Arbeitsmittel und Arbeitsorte
  • schulische Vorkenntnisse (wichtige Schulfächer / bevorzugter Schulabschluss
  • persönliche Anforderungen (Interessen / Fähigkeiten / Arbeits- und Sozialverhalten)

2. Firmenportrait

  • Name/Branche/Aufbau bzw. Abteilungen/evtl. Zweigstellen.
  • Wer ist Träger der Einrichtung und was ist typisch für den Träger? Welche Leistungen erbringt der Träger für die Einrichtung?
  • Welche Produkte oder Dienstleistungen werden für wen erstellt bzw. erbracht?
  • Wie ist die Konkurrenzsituation?
  • Wie viele Mitarbeiter und Auszubildende gibt es?

3. Arbeitsplatzbeschreibung

  • Skizze (Aufsicht) bzw. Fotos des Arbeitsplatzes
  • Erklärung der Arbeitsgeräte und ihrer Funktion

4. Interview

  • Interview mit einer/einem Auszubildenden oder
  • Interview mit dem Ausbilder/der Ausbilderin oder
  • Interview mit einem Kollegen / einer Kollegin

5. Tagesberichte

  • im Stil der Berichtsheftführung

6. Fazit




 August 2020 
KWMo Di Mi Do Fr Sa So
31       1 2
32 3 4 5 6 7 8 9
33 10 11 12 13 14 15 16
34 17 18 19 20 21 22 23
35 24 25 26 27 28 29 30
36 31